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Insel Hiddensee

Ausflugsziele auf dem "söten Länneken" Neuendorf liegt ganz im Süden der Insel und steht komplett unter Denkmalschutz. Der Ort entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und sein ursprünglicher Charakter als Fischerdorf hat sich bis heute erhalten. Typisch für Neuendorf sind die weißgetünchten Reetdachhäuser mit den grünen Vorgärten. Durch die Bergung des Hiddenseer Goldschmucks rückte Neueundorf kurzzeitig ins Blickfeld der großen Öffentlichkeit. Nach dem verherrenden Sturmwasserhoch von 1872 gelangte in der Nähe des Ortes der erste Teil des tausend Jahre alten Kunstwerks der Wikinger ans Tageslicht. Unmittelbar nach dem Sturmwasserhoch vom 18. Februar 1874 kamen weitere Stücke zum Vorschein. Heute ist der 596 Gramm schwere Goldschmuck mit seinen 16 Teilen, der Schmuckscheibe, den kreuzförmigen Hängestücken und Zwischengliedern Eigentum des Kulturhistorischen Museums in Stralsund. Vitte, der Name des zentralgelegenen Inselortes, wurde von den sogenannten Vitten abgeleitet. Vitten waren in mittelalterlicher Zeit Handelsniederlassungen, auf denen Fische eingesalzen, verpackt und verfrachtet worden sind. Doch obwohl in Vitte schon immer die meisten Hiddenseer wohnten, hatte der Ort lange Zeit keine zentralen Funktionen zu erfüllen. Neben der kargen Feldwirtschaft und den Diensten am Hof in Kloster betrieben die Einheimischen seit alters her auch den Fischfang. Auch die Vitter ernährten sich hauptsächlich von den Fängen aus der Ostsee und den Boddengewässern. Heute ist Vitte die "Hauptstadt" der Insel und zählt etwa 600 Einwohner. Hier hat der Bürgermeister seinen Sitz und die Insel-Kinder besuchen im Ort die Schule. Kloster war der Sitz des Zisterzienserordens, der die Insel vom 13. bis zum 16. Jahrhundert beherrschte. Die Mönche und Laienbrüder spielten eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung des Ackerbaus auf der Insel. Nach der Reformation wurden die Ländereien auf Hiddensee von einem herzoglichen Rentmeister verwaltet. Erst 1911 konnten die Hiddenseer über ihre Häuser und Gärten sowie ihre geringen Acker- und Wiesenflächen als Eigentum verfügen. Die meisten Inselbewohner waren und sind Fischer. Kloster entwicklete sich erst in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zu einer dörflichen Siedlung. Heute ist der Ort mit seinem Heimatmuseum, der Inselkirche und dem Hauptmann-Haus das kulturelle Zentrum auf Hiddensee. Im Inselmuseum entdeckt der Besucher in den Bereichen Geologie, Archäologie, Küsten- und Naturschutz oder Geschichte des Zisterzienserklosters stets Inselspezifisches. Wichtige Stationen im Leben von Gerhart Hauptmann werden hingegen im benachbarten Literaturmuseum veranschaulicht. Der große Dichter weilte viele Jahrzehnte, immer zur Sommerzeit, auf der Insel Hiddensee. Die Motive Meer und Insel klingen nachhaltig in seinen Dichtungen an. Auf dem Inselfriedhof in Kloster befindet sich das Grab des Nobelpreisträgers. Sehenswert ist auf dem Friedhof auch die weißgetünchte Kirche aus dem 15. Jahrhundert.


langgestreckte Ostseeinsel westlich von Rügen

etwa 1.300 Einwohner

18,6 km2 groß

16,8 km lang

im Dornbusch 72 m hoch

schmalste Stelle 250 m

breiteste Stelle 3,7 km

insgesamt 16 km langer Sandstrand

Teil des Nationalparks "Vorpommersche Boddenlandschaft"

autofreie Zone; Hauptverkehrsmittel: Fahrrad und Pferd

neben der bekannten Kachelmann-Wetterstation mehrere wissenschaftliche Forschungsinstitute und eine Vogelwarte ansässig


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